Was ist ein Sportvereinszentrum?
Die Grundidee, wie es der Württembergische Landessportbund definiert
Ein Sportvereinszentrum (nachfolgend SVZ genannt), im Sinne dieses Netzwerkes, ist eine vereinseigene, zentrale Anlage mit folgenden Komponenten:
- Gerätegestützter Gesundheitsbereich
- Überdachte Sportfläche (Gymnastikräume)
- Kommunikationsbereich
- Verwaltungsbereich
Das SVZ ist ein Modell der Zukunft im Vereinssport, insbesondere für Mehrspartenvereine ab 1.500 Mitglieder. Es führt entfremdete Vereinsbereiche räumlich und sozial wieder zusammen, bietet einen neuen Vereinsmittelpunkt, fördert soziale Kontakte zwischen allen Bevölkerungsschichten, Altersgruppen sowie Sportgruppen und bietet trotzdem dem Einzelnen eine individuelle Trainings- und Bewegungsmöglichkeit.
Ein Sportvereinszentrum versetzt den Verein in die Lage, auf Veränderungen in der Gesellschaft positiv zu reagieren und seine Weichen für die Zukunft zu stellen. Durch ein SVZ wird deshalb die Vereinsstruktur gestützt und somit der organisierte Sport in Baden-Württemberg und Deutschland nachhaltig gestärkt. Ein SVZ bietet die Chance, die Bedürfnisse breiter Bevölkerungsschichten zu erschließen und somit einen wesentlichen Beitrag dafür zu liefern, dass unsere Gesellschaft sich bewegt, länger gesund bleibt und Staat, Land und Kommunen nachhaltig entlastet werden
(Quelle: https://www.netzwerk-svz.de/index.php/svz-infos/grundlagen/definition)
Das Modell des TuS Freiberg
Im Eingangsbereich befindet sich eine Theke zur Registrierung und Anlaufstelle für eventuelle Fragen. Außerdem schließt sich ein kleines Bistro an. Hier soll die Möglichkeit gegeben werden, vor oder nach dem Sport bei einem Kaffee oder Kaltgetränk zu verweilen, ein Schwätzchen zu halten oder mit alten Freunden, die man in unserem neuen Vereinsmittelpunkt trifft, in Erinnerungen zu schwelgen. Ein sozialer Treffpunkt für Jedermann.
Das Herzstück des Sportvereinszentrums ist der gerätegestützte Trainingsbereich mit dauerhafter Begleitung durch qualifizierte Trainer auf der Trainingsfläche. Das Ziel ist es, qualitativ hochwertiges Training mit dem Fokus auf einen gesunden und dauerhaft nachhaltigen Effekt für alle Altersgruppen anbieten zu können. Deshalb soll zu jeder Zeit ein Trainer auf der Fläche als Ansprechpartner bereitstehen. Der gerätegestützte Trainingsbereich setzt sich aus fünf verschiedenen Teilen zusammen. Der vollelektronische Gesundheitszirkel mit Geräten, welche sich per Chip auf die individuellen Bedürfnisse der Trainierenden einstellen. Im zweiten Teil befinden sich freie Geräte ohne elektronische Steuerung. Sie müssen klassisch nach dem jeweiligen Trainingsplan manuell eingestellt werden und können je nach Trainingsplan kombiniert werden. Im Bereich drei wird sich ein Mobilitätszirkel befinden, der den Fokus auf die Dehnung von Muskeln und die Beweglichkeit des Trainierenden legt. Der vierte Bereich besteht aus einem klassischen Freihantelbereich mit Lang- und Kurzhanteln. Der letzte Bereich ist dem TRX und Body Weight gewidmet. Dies ist eine hocheffektive Trainingsform mit Schlingen oder dem eigenen Körpergewicht.
Sportgruppen erhalten in einem der zwei Kursräume ihr Zuhause. In diesen Räumen findet ein buntes Programm an Sportkursen statt, in dem sich jeder wiederfinden wird. Angefangen von klassischen Bauch-Beine-Po und Step Kursen über z.B. ZUMBA, Pilates, IndoorCycling oder Yoga bis hin zu den etwas sanfteren Stunden wie BodyFit und Ausgleichsgymnastik. Zudem werden die gewohnten Präventionskurse, aber auch der Rehasport, hier ihre Heimat finden.
Nach der sportlichen Aktivität geht es zum Entspannen in die Sportlersauna. Eine kleine, aber feine Sauna mit ca. 10 bis 15 Plätzen samt Ruhebereich, einer Erlebnisdusche und einem kleinen Außenbalkon sorgt am Ende des Trainings für eine schnellere Regeneration der Muskeln, entspannt den Körper sowie den Geist und stärkt die Abwehrkräfte.
Zuletzt darf natürlich in seiner Dimension an den „neuen Verein“ angepasste Geschäftsstelle nicht fehlen. Es sollen moderne Vereinsverwaltungsbüros für die ca. 10 benötigten Arbeitsplätze für Teil- und Vollzeitangestellte des Vereins, Minijobber, Auszubildende, duale Studierende und Freiwilligendienstleistende entstehen.
Als städtischer Bestandteil wird im Gebäude – jedoch mit separatem Zugang – eine ballsporttaugliche Einfeld-Sporthalle als Ersatz für die entfallende Lugaufhalle integriert. Die neue Halle orientiert sich in ihren Grundmaßen im Wesentlichen an der bisherigen Lugaufhalle, wird jedoch als normgerechte DIN-Sporthalle ausgeführt. Dies führt unter anderem zu einer Vergrößerung der Hallenfläche um rund 27 m² gegenüber dem bisherigen Bestand. Selbstverständlich werden separate Dusch- und Umkleidebereiche geschaffen, sodass die Nutzung der Halle unabhängig vom Sportvereinszentrum erfolgen kann.
Im Außenbereich wird der bestehende Hartplatz zu einer modernen Sportanlage umgestaltet. Geplant sind ein Fußball-Kleinspielfeld, ein 3×3-Basketballfeld, eine Calisthenics-Anlage sowie eine Laufbahn mit Weitsprunganlage, die auch von der Grünlandschule genutzt werden kann. Durch diese Umgestaltung entsteht eine attraktive und vielseitige Sportfläche für unterschiedliche Sportarten und Altersgruppen.
Der Lugaufsportplatz sowie die TuS-Halle bleiben in ihrem bisherigen Zustand erhalten.
Finanzierung
TuS Freiberg
Verkaufserlös Gaststätte/Geschäftsstelle an der Lugaufhalle
Die Lugaufhalle samt Lugaufgaststätte/Geschäftsstelle des TuS Freiberg und die Parkplätze sollen als Refinanzierung für den Bau des Sportvereinszentrums der Wohnbebauung weichen. Der TuS ist Eigentümer eines Teils dieser Grundstücksflächen. Somit kann der TuS bei einem Verkauf mit einem Erlös in Millionenhöhe rechnen. Der Verkaufserlös wird zu 100% für den Bau des Sportvereinszentrums eingesetzt werden.
Liquide Mittel des Vereins
Der Verein kann aktuell auf gewisse finanzielle Ersparnisse zurückgreifen. Abzüglich Sichheitsrücklagen ist er auch hier bereit, alle Mittel einzusetzen.
Förderung der Stadt Freiberg
Förderung durch den WLSB
Kreditaufnahme
Stadt Freiberg
Verkaufserlös aus Wohnbebauung Lugaufhalle
Investitionskosten
Finanzierung
Vorteile
TuS Freiberg
Anpassung an veränderten Sportkonsum der Bevölkerung
Eine repräsentative Umfrage des Württembergischen Landessportbundes unter Sporttreibenden hat nachgewiesen, was wir in unseren Mitgliederzahlen seit Jahren ablesen können. Erwachsene in der heutigen Gesellschaft haben durch die Arbeit und anderweitige private Verpflichtungen immer weniger Interesse zu festen Trainingszeiten im Verein zu erscheinen oder gar am Wettkampf teilzunehmen. Stattdessen rangieren Motive, wie zeitlich unabhängiges Trainieren, Sport treiben für die eigene Gesundheit oder Spaß an der Bewegung unter den Top drei der meistgenannten Beweggründe sich sportlich zu betätigen. All diese Bedürfnisse erfüllt ein Sportvereinszentrum.
Ausbau des Gesundheitssports
Die Nachfrage nach Gesundheitssport wird seit Jahren immer größer und zu einem immer wichtigeren Standbein von Vereinen. Gemeinsam mit unserem Partnern der Unternehmensberatung flowcon und dem Württembergischen Landessportbund wurde nachgewiesen, das dies ebenfalls auf Freiberg und Umgebung zutrifft. Gleichzeitig zeigte eine Analyse die Unterversorgung in Freiberg im Gesundheitssektor. Diese Lücke möchte der TuS mit dem Erfolgskonzept eines Sportvereinszentrums schließen und zu einem echten Fundament des Vereins ausbauen.
Sicherung des Kinder- und Jugendsports durch Querfinanzierung aus den Einnahmen des SVZs
In einer Gesellschaft, in der das ehrenamtliche Engagement immer mehr an Wert verliert und Vereine immer mehr um ihr Überleben kämpfen müssen, sind sie gezwungen, Erlösmöglichkeiten zu erschließen um den ehrenamtlichen Bereich zu finanzieren, wenn sie die Mitgliedsbeiträge auch nur annähernd stabil halten möchten. Ein Sportvereinszentrum bietet die ideale Möglichkeit mit unserer Kernkompetenz – dem Sport – diese Erlöse zu erzielen und die Gelder anschließend für den ehrenamtlichen Bereich einzusetzen.
Professionalisierung der Vereinsstrukturen
Ein Sportvereinszentrum kann nicht durch ehrenamtliches Engagement betrieben werden – hierfür ist die Aufgabenfülle und der zeitliche Umfang zu groß. Deshalb werden hauptamtliche Kräfte im Verein eingestellt. Diese Professionalisierung der Strukturen ermöglicht es dem Verein, qualitativ hochwertige Sportangebote seinen Mitgliedern anzubieten und neue Angebote bereitzustellen, in denen der Verein bisher noch nicht aktiv war. Beispiele aus der Vergangenheit sind Kurse für Nichtmitglieder, Rehasport und unsere Babykurse. Zukünftig können das beispielsweise Sportangebote an der Ganztagesschule oder ein Sportkindergarten sein.
Schaffung von dringend benötigtem Hallenplatz/Bekämpfung der Hallenknappheit
Aufgrund fehlender Hallenplätze hat der TuS Freiberg zum aktuellen Zeitpunkt in mehreren Abteilungen Wartelisten bis hin zu Aufnahmestopps (Karate, Leichtathletik, Turnen, Tanzen). Durch den Bau eines Sportvereinszentrums entstehen neue Sporträume. Viele Gruppen werden in das Sportvereinszentrum umziehen, wodurch wertvoller Hallenplatz für Abteilungen frei werden.
Durch den Neubau der öffentlichen und ballsporttauglichen neuen Lugaufhalle, wird eine nicht ballspieltaugliche Halle (aktuell Lugaufhalle) abgelöst. Dies schafft ebenfalls mehr Kapazitäten.
Verbesserung des räumlichen Angebots
Der Fitness- und Gesundheitssport nimmt immer mehr Raum in unserer Gesellschaft ein. Dieser wird jedoch zumeist in Gruppen zwischen 10 und 20 Personen ausgeübt. Aktuell finden diese Kurse noch zu oft in großen Sporthallen statt, in denen die Akustik schlecht ist und sich die Teilnehmer oft verloren vorkommen. Durch ein Sportvereinszentrum werden Gymnastikräume geschaffen, die für solche Sportgruppen ideal dimensioniert sind.
Anpassung an den demografischen Wandel
Der demographische Wandel ist in Deutschland längst angekommen. Jede zweite Person in Deutschland ist heute älter als 45 und jede fünfte Person älter als 66 Jahre. Unsere Rentner werden immer fitter und möchten lange und gesünder leben. Hierfür benötigt es adäquate Trainingsmöglichkeiten, welche ein Sportvereinszentrum bietet.
Erweiterung und Neuschaffung von Sportangeboten
Durch das Sportvereinszentrum schafft der Verein für seine Mitglieder in erster Linie eine gänzlich neue Möglichkeit Sport zutreiben. Zum einen durch die Art und Weise – das gerätegestützte Training – zum anderen durch den Umfang – deutlich mehr Fitness Kurse, Rehasportangebote, Präventionskurse – und dies in einer neuen hochwertigen Örtlichkeit. Flankiert wird dies durch weitere Angebote, wie eine Sauna und ein Bistro als Möglichkeit soziale Kontakte zu pflegen.
= Zukunftssicherung des Vereins
Durch alle oben genannten Vorteile und Effekte des Baus eines Sportvereinszentrums wird das zukünftige Fortbestehen des TuS Freiberg als Breitensportverein in einer – vor allem im ehrenamtlichen Bereich – sich sehr stark verändernden Welt gesichert.
Bürger/Stadt
Einsparung der im Haushaltsplan veranschlagten Sanierungskosten
Durch den Verkauf des Lugaufareals sowie den Neubau in Kombination mit dem Sportvereinszentrum können diese Ausgaben refinanziert werden, wodurch der städtische Haushalt entlastet wird.
Senkung der laufenden Kosten im Vergleich von Lugaufhalle und Neubau
Durch den Neubau der ballsporttauglichen Lugaufhalle können im Betrieb deutliche Kosteneinsparungen im Vergleich zur alten sanierungsbedürftigen Lugaufhalle erzielt werden. Diese Mittel können anderweitig eingesetzt werden um den Steuerzahler zu entlasten.
Erschließung von Wohnraum am Lugauf auf bereits versiegelten Flächen
Attraktivitätsgewinn der Stadt
Durch den Bau eines Sportvereinszentrum gewinnen die Stadt und ihre Bürger an Lebensqualität, da ein hoch attraktives Sportangebot für fast alle Altersgruppen geschaffen wird.
Schaffung von Sportangeboten an Schulen und Kindergärten
Durch die Möglichkeit der Professionalisierung (den Aufbau von hauptamtlichen Personals) des TuS Freiberg, können bestehende Sportkooperationen mit den Kindergärten und Schulen Freibergs (aktuell 2x Beethovenkindergarten, 3x Riedkindergarten, 2x Grünlandschule, 2x Flattichschule und 1x Kasteneckschule) gefestigt und ausgebaut werden.
Übernahme von Sportangeboten in der neuen Gründelbachschule
Kooperationen mit anderen Vereinen aus Freiberg
Der TuS Freiberg kann sich sehr gut vorstellen, Kooperationen mit anderen Vereinen das Sportvereinszentrum betreffend einzugehen. Dies bedeutet, dass das Sportvereinszentrum auch Mitgliedern anderer Vereine offen steht. Somit profitiert eine viel breitere Öffentlichkeit vom Sportvereinszentrum und es entsteht eine noch bessere Zusammenarbeit zwischen den Vereinen.
Aus einer nicht ballspieltauglichen 1-Feld-Sporthalle wird eine ballspieltauglichen 1-Feld-Sporthalle
In der 2018 angefertigten Sportstättenentwicklungsplanung des Instituts für Kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS) wurde festgestellt, dass in der Stadt Freiberg eine Überkapazität an nicht ballspieltauglichen Hallen herrscht, jedoch ein Defizit an ballspieltauglichen Hallen.
Die aktuell bestehende Lugaufhalle als eine nicht ballspieltaugliche (z.B. gibt es keine Hülsen für Tore, keine Tore an sich, keine Basketballkörbe, keine Netze, keine Hülsen, keine Prallschutzwände) Sporthalle, wird durch die, im Sportvereinszentrum integrierte öffentliche, ballspieltaugliche 1-Feld-Halle, ersetzt.
Es wird somit das Missverhältnis ausgeglichen und den Bedarfen Rechnung getragen.
Entstehung von Gymnastikräumen, die nachweislich in Freiberg fehlen
In der 2018 angefertigten Sportstättenentwicklungsplanung des Instituts für Kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS) wurde festgestellt, dass in der Stadt Freiberg ein erhebliches Defizit an Gymnastikräumen besteht (ca. 4 Stück). Dieses Defizit wird durch den Bau eines Sportvereinszentrums, das zwei Gymnastikräume beinhaltet, verbessert.
Ausbau des Gesundheitssports
Die Nachfrage nach Gesundheitssport wird seit Jahren immer größer. Gemeinsam mit seinen Partnern der Unternehmensberatung flowcon und dem Württembergischen Landessportbund wurde vom TuS Freiberg nachgewiesen, das dies ebenfalls auf Freiberg und Umgebung zutrifft. Gleichzeitig zeigte eine Analyse die Unterversorgung in Freiberg im Gesundheitssektor. Diese Lücke kann der TuS mit dem Erfolgskonzept eines Sportvereinszentrums schließen und somit die Lebensqualität und die Attraktivität in der Stadt Freiberg verbessern.
Erweiterung des Sportangebots
Erhöhung des Qualitätsstandards
Durch die Sportangebote im Sportvereinszentrum, die durch ausgebildete Sport- und Gymnastiklehrer, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler und Sportlehrer ausgeführt werden, erhöht sich die Qualität der Sportangebote in Freiberg.
Stärkung der Vereinslandschaft in Freiberg
Durch den Bau des Sportvereinszentrums wird der TuS Freiberg zukunftssicher aufgestellt und dies in einer Zeit, in der das ehrenamtliche Engagement in der Gesellschaft immer weiter nachlässt und der Verein mittelfristig um seine Zukunft bangt.
Stärkere Zusammenarbeit unter den Freiberger Vereinen durch natürliche Bildung eines Vereinsnetzwerks
Durch die Möglichkeit, neue Kooperationen einzugehen, kann die Zusammenarbeit der Vereine intensiviert werden und dadurch kann ein Gewinn für alle Freiberger Sportinteressierte entstehen.
Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
Durch die Unterstützung des TuS Freibergs beim Bau des Sportvereinszentrums hilft die Stadt Freiberg dabei einen Ausbildungsbetrieb zu schaffen, der gleichzeitig neue Arbeitsplätze generiert. Ein Sportvereinszentrum kann bis zu ca. 50 Angestellte haben.
Aktuelle Planung
Erdgeschoss
1. Obergeschoss
2. Obergeschoss
Urheber: a+b freie architekten
Hier findest du die komplette Präsentation der Architekten:
FAQ
Sollte deine Frage nicht in unserem FAQ beantwortet werden, dann melde dich gerne bei uns unter svz@tus-freiberg.de oder per Telefon unter 07141 / 270952.
Hintergrund
Warum wird die Lugaufhalle neu gebaut?
Warum wird die Lugaufhalle nicht einfach saniert?
Warum arbeiten Stadt und TuS zusammen?
Projekt
Wo wird gebaut?
Wie erhält der TuS das Grundstück?
Was passiert mit dem bisherigen Lugaufgelände?
Was soll genau auf dem Lugaufhallenareal gebaut werden?
Was beinhaltet das neue Sportvereinszentrum des TuS Freiberg?
- Eingangstheke und ein kleines Bistro mit Getränken und Snacks
- Gerätegestützter Trainingsbereich
- Vollelektronischer Gesundheitszirkel
- Freier Gerätebereich
- Mobilitätszirkel
- Freihantelbereich
- TRX und Body Weight Bereich
- 2 Kursräume für Gruppensport
- Sportlersauna inkl. Ruhebereich und Außenbalkon
- Vereinsverwaltung/Geschäftsstelle
Wann soll das Sportvereinszentrum eröffnen?
Nach aktueller Planung hoffen wir, dass wir im Herbst 2029 eröffnen.
Auswirkungen
Was bringt das Sportvereinszentrum eigentlich den schon bestehenden Abteilungen?
Zum einen haben alle Mitglieder selbstverständlich die Möglichkeit, das Sportvereinszentrum zu nutzen. Zum anderen profitieren insbesondere die Abteilungen des TuS von einer spürbaren Entspannung der Hallensituation: Bereits heute sind Hallen- und Gymnastikräume nahezu vollständig ausgelastet.
Durch den Bau des Sportvereinszentrums werden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, sodass in bestehenden Hallen und Gymnastikräumen Stunden frei werden. Diese können von unseren Abteilungen zusätzlich genutzt werden und schaffen neue Spielräume für Training und Angebote.
Darüber hinaus trägt das Sportvereinszentrum zur langfristigen Zukunftssicherung des Vereins bei, indem es die Möglichkeit einer Querfinanzierung des Kinder- und Jugendbereichs eröffnet.
Was bringt das Sportvereinszentrum den anderen Freiberger Vereinen?
Zum einen besteht die Möglichkeit, dass Mitglieder anderer Freiberger Vereine das Sportvereinszentrum ebenfalls nutzen können, sofern ihr Verein eine Kooperation mit dem TuS Freiberg eingeht. Zum anderen profitieren die Freiberger Vereine insgesamt von einer deutlichen Entspannung der Hallensituation. Bereits heute sind Hallen- und Gymnastikräume nahezu vollständig ausgelastet.
Was passiert mit den Vereinen, die aus der alten Lugaufhalle weichen müssen?
Eine konkrete Aussage kann zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden – auch wenn dies verständlicherweise unbefriedigend ist. Bei einem Projekt dieser Größenordnung lassen sich nicht alle Fragen bereits in dieser frühen Phase abschließend klären.
Die betroffenen Vereine wurden jedoch frühzeitig über die Überlegungen des TuS Freiberg informiert, ein Sportvereinszentrum zu realisieren. Seitens der Stadt Freiberg wurde zudem zugesichert, dass für alle Vereine tragfähige Lösungen gefunden werden. Erste Ansätze hierzu bestehen bereits und werden zu gegebener Zeit gemeinsam mit den Vereinen weiter konkretisiert und abgestimmt.
Was passiert mit der TuS-Halle?
Sonstiges
Was macht die Stadt Freiberg beim Sportvereinszentrum?
Die Stadt unterstützt uns mit den folgenden Punkten:
- Bereitstellung des Grundstücks auf Erbpacht
- Übernahme der von der Bank benötigten Bürgschaft
- Schaffung von Baurecht für das Wohngebiet auf dem Lugaufhallenareal
- Zuschuss an den Verein gemäß den Förderrichtlinien der Stadt Freiberg
Wer ist für Fragen während meines Trainings da?
Ist das Personal auch qualifiziert oder wird das Sportvereinszentrum von Ehrenamtlichen betreut?
Grundsätzliche schließt sich beides sicher nicht aus. Auch ehrenamtliche Übungsleiter können hoch qualifiziert sein. Viele unserer aktuellen Übungsleiter beweisen dies. Jedoch lässt der zu erbringende Arbeitsaufwand in einem Spotvereinszentrum in der Regel keine ehrenamtliche Betreuung zu. Unsere Sportfachkräfte sind in der Regel Sportlehrer, Sportpädagogen, Personaltrainer, Sportwissenschaftler, Sport- und Gymnastiklehrer oder Physiotherapeuten.
Was kostet das Sportvereinszentrum?
Das Sportvereinszentrum kostet nach aktuellen Planungen ca. 8,4 Mio. Euro.
Eine genaue Aufstellung findest du untern Finanzierung.
Was hat der TuS Freiberg bisher in das Projekt investiert?
- 80.000 Euro
- und über 2000 Arbeitssunden
Können sich Stadt und TuS das Projekt leisten?
Übernimmt sich der Verein nicht mit der Dimension des Projekts?
Die Planungen und Ausgestaltungen der Dimension des Sportvereinszentrums wurde vom TuS Freiberg in Zusammenarbeit mit renommierten und kompetenten Projektpartnern durchgeführt. Der Württembergische Landessportbund (WLSB) hat bisher über 60 Sportvereinszentren in Beratung und Bau/Entstehung begleitet, für die Durchführung der Potentialanalyse, der Investitionskostenrechnung und der Wirtschaftlichkeitsberechnung stand uns die (Sport-) Unternehmensberatung flowcon, die ebenfalls mehrere Dutzende Sportvereinszentren beraten, zur Verfügung und auch unser Architekturbüro a+b Architekten hat schon mehrere Sportvereinszentren in jüngster Vergangenheit erfolgreich gebaut.






