Herren 2 Rückblick Saison 2019/2020

Corona und die Tischtennis-Saison …

… der 2. Herren-Mannschaft

Nachdem die 2. Mannschaft des TuS Freiberg in der Bezirksliga auf Platz zehn und damit als Tabellenletzter die Vorrunde der Saison 2019/2020 abgeschlossen hatte, wurde für die Rückrunde das klare Ziel ausgegeben, die beiden direkten Abstiegsplätze zu verlassen und möglichst auch mit dem Relegationsspiel nichts zu tun haben zu müssen. Dies war keinesfalls eine Herkulesaufgabe, verbuchte man doch mit 4:14 Punkten zum Siebtplatzierten, KSG Gerlingen II, lediglich zwei Punkte weniger auf der Habenseite. Das Projekt „Nichtabstieg“ lief dann zu Beginn der Rückrunde auch sehr gut an: In den ersten beiden Spielen wurden der Sechstplatzierte, TV Markgröningen III, mit 9:4 und der TV Möglingen, Vierter der Vorrunde, mit 9:4 besiegt. Damit rückten die TuS’ler nach nur zwei Spieltagen der Rückrunde auf den 7. Platz, dem ersten Nichtabstiegsplatz, vor. Zu den beiden darauffolgenden Spieltagen beim TV Großbottwar und in eigener Halle gegen den TSV Löchgau II folgten dann aber zwei herbe Rückschläge: Man brachte zu beiden Spielen keine vier Spieler an die Platte und verlor somit kampflos jeweils mit 0:9. Nach vier Rückrundenspielen für den TuS führte die Tabelle die Mannschaft daher mit 8:18 Punkten (13 Spiele) wieder auf dem ersten Abstiegsplatz, unmittelbar vor dem TSV Löchgau II (8:20 / 14) und hinter der SpVgg Besigheim (9:21 / 15). Das rettende Ufer lag zu diesem Zeitpunkt nun wieder drei Punkte vom TuS entfernt. Dann wurde wegen des Corona-Virus der Spielbetrieb aller Tischtennisklassen in ganz Deutschland mit Wirkung vom 13. März beendet und die Tabelle zu diesem Zeitpunkt als Abschlusstabelle gewertet, unabhängig von der Anzahl der bis dahin durchgeführten Spiele. Die in diesen Abschlusstabellen auf den Auf- und Abstiegsplätzen befindlichen Mannschaften steigen auf bzw. ab. Damit stand der TuS Freiberg als Absteiger aus der Bezirksliga fest. Schade und ärgerlich zugleich, denn dass einerseits der Nichtabstieg möglich gewesen wäre, zeigen die ersten beiden Rückrunden-Ergebnisse, dass man dann aber den Motivationsschub nicht weiter nutzen konnte und die folgenden zwei Spiele eher leichtfertig hergab, ist mit Blick auf die Konsequenz nur sehr ärgerlich. Und dennoch: Fairerweise muss man auch eingestehen, dass man zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf dem vorletzten Tabellenplatz liegend dann eben zurecht absteigen muss – Momentum hin oder her. Corona und die Tischtennis-Saison … des einen Freud – der 1. Mannschaft, durch deren vorzeitige Meisterschaft und Aufstieg in die Verbandsklasse – des anderen Leid. Sollte es keine großen personellen Änderungen geben, wird die 2. Herrenmannschaft jedoch sicherlich in der kommenden Saison in der Bezirksklasse zum engeren Favoritenkreis um den (Wieder-)Aufstieg zählen, und es bleibt den Akteuren nur zu wünschen und ihnen die Daumen zu drücken, die sofortige Rückkehr in die Bezirksliga auch tatsächlich umzusetzen.

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